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Pop Art
Kaum eine andere Kunstrichtung fühlt sich bis heute so aktuell an, wie die Pop Art. Ihre Themenschwerpunkte Konsum, Massenproduktion, Werbung, Starkult und Medien sind bis in die Gegenwart omnipräsent.
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Dinoknochen
MAMAMMIA CREATIVA Bastelprojekt
Wertvolle Lieferung aus dem Natural History Museum in London… Nun ja, vielleicht wird dort auch ganz gerne mit WC- und Haushaltspapierrollen sowie Zeitungen und Kleister geforscht. Die Knochen sind jedenfalls einfach zu basteln und sehen dafür erstaunlich gut aus.
Im Archiv von MAMAMIA CREATIVA – dem digitalen Bastelmagazin – sind mehrere Projekte zu finden, die mit dem Thema Papiermaché zu tun haben.
Pferdegebisse
«Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul» – oder besser doch? Die Nachbildungen von Pferdegebissen in unterschiedlichen Altersstufen sollen Pferdekäufern helfen, das Alter eines Pferds zu bestimmen.
Anatomie
Abbildungen von menschlichen Organen, Blutbahnen, Knochen und Fasern sind wichtige Bestandteile jeder medizinischen Ausbildung. Das Heft stellt Künstlerinnen und Künstler vor, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und uns mit ihren unmedizinischen Arbeiten die Schönheiten in unserem Körper näherbringen wollen.
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Wohnzimmer im Eispalast
Postkarte: Wohnzimmer im Eispalast a. Jungfraujoch 3457 m. ü. M. / Photo u. Verlag G. D'Aguanno-Zinsli, Interlaken
Meret Oppenheim
Ma gouvernante / 1936 / Meret Oppenheim / Moderna Museet Stockholm
6.10.1913: Heute vor 105 Jahren kam die Schweizer Surrealistin Meret Oppenheim (1913-1985) zur Welt, die während ihrer Kindheit bereits durch Zeichnungen auf sich aufmerksam machte. Ab 1932 lebte sie in Paris, der Stadt der Avantgardisten und schloss sich den Surrealisten an. In ihren Objekten verfremdete sie Alltagsgegenstände, wie bei ihrem bekanntesten Werk «Das Frühstück im Pelz», für das sie eine Tasse samt Löffel und Untertasse mit Pelz überzog.
Meret Oppenheim: «Man muss sich die Freiheit nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.»
Backpulver
Geknüpfter Cupcake von Ed Bing Lee
20. September 1903: Dr. August Oetker lässt sich das Verfahren zur Herstellung von Backpulver patentieren.
Als der Textilkünstler Ed Bing Lee vor mehr als 30 Jahren mit Knüpfen in Kontakt kam, war es um ihn geschehen. Die Technik faszinierte ihn, weil man sie sowohl für zweidimensionale, wie dreidimensionale Objekte einsetzen kann und keine Maschinen benötigt. Seitdem sind viele textile Objekte entstanden, die er mit Hilfe unterschiedlicher Makramee-Knoten herstellt. So umfasst sein Werk neben Alltagsgegenständen u.a. Naturformationen und Körbe. Einen schönen Einblick ins Schaffen des älteren Herrn, zeigt dieser kurze Film.
Sarah Illenberger
Die Pilzesammler / Brozileus / Mushcake / Projekt TransRitus
Während ihres Grafikdesign-Studiums entdeckte die Illustratorin und Designerin Sarah Illenberger ihre Stärke für handwerkliche Grafik, in denen sie gewöhnlichen Dingen mitunter einen neuen Sinn gibt. Seitdem erarbeitet sie etwa für grosse Magazine wie Wallpaper, die New York Times oder das Time Magazine Illustrationsgrafiken, für die sie schon mehrmals ausgezeichnet woren ist.
Lydia Ricci
Double cassette / Lydia Ricci / from Scraps
Helikopter, Rollschuhe, Staubsauger, Fernseher und Telefon – das sind nur einige Dinge, die von der Künstlerin Lydia Ricci aus Abfallmaterial nachgebaut werden. Aus alten Verpackungen, Papierresten und anderem Ausschuss entstehen Bügeleisen oder Autos mit Hilfe von Leim, Klebestreifen und Heftklammern. Sind die Objekte einmal fertig gebastelt, schreibt die Künstlerin kleine Texte dazu oder dreht kurze Filme mit ihren Werken in der Hauptrolle – so haucht sie ihnen noch etwas «Leben» ein.
Weitere Beispiele zum Thema Imitation im WERKTEXT Heft «Nachgemacht» WT1702.
Veronika Richterová
Die tschechische Künstlerin Veronika Richterová experimentiert mit PET-Flaschen und ihre Faszination für die Farben- und Formenvielfalt der Kunststoffflasche scheint keine Grenzen zu kennen. «Aus künstlerischer Sicht sind PET-Flaschen ein fantastisches Material, das dem Glas ähnelt, es ist durchsichtig, dabei aber sehr leicht und biegsam». Zu ihren Plastikwerken gehören u.a. Blumen, Palmen und Kakteen, Pinguine, Fledermäuse und Insekten.
Tube
Der Pop-Art Künstler Claes Oldenburg trägt seine
Giant Toothpaste Tube (1964) durch London 1966.
11. September 1841: Der Maler John Goffe Rand erhält ein US-Patent über die von ihm erfundene Tube, die ursprünglich zum Befüllen mit Farbe gedacht ist. «Die Farbtuben haben es uns ermöglicht, in freier Natur zu malen. Ohne sie hätte es weder einen Cézanne noch einen Manet gegeben, auch nicht den Impressionismus.» Auguste Renoir (1841–1919).
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