Posts mit dem Label Textil werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Textil werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Pierre Daquin

La Vue
Carton et tissage par Pierre Daquin, né à Paris en 1936
Tissée à la main, chaîne en coton, trame en laine et fil d’acier.
Vers 1969 / H.1, 75 x L.1,30 m / Ref. N°37 710

GALERIE CHEVALIER
25, rue de Bourgogne
75007 Paris FRANCE

Marian Bantjes

«We’re Sorry», 2009, Marian Bantjes

Die international gefragte Designerin, Typographin, Illustratorin und Schriftstellerin Marian Bantjes lebt und arbeitet auf einer kleinen Insel vor der Westküste Kanadas. Bekannt ist sie für ihre individuellen Schriftzüge, ihre komplizierten Musterungen und ihren dekorativen Stil.

Gehäkeltes Fell


Ein Fell kann einfach gehäkelt werden.
Die genaue Anleitung in der manuell-Ausgabe «Kuschelzeit» 2019.

Anatomie

Abbildungen von menschlichen Organen, Blutbahnen, Knochen und Fasern sind wichtige Bestandteile jeder medizinischen Ausbildung. Das Heft stellt Künstlerinnen und Künstler vor, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und uns mit ihren unmedizinischen Arbeiten die Schönheiten in unserem Körper näherbringen wollen.
Interessiert? Hier erfahren Sie Näheres zum WERKTEXT.

Nicole Dextras

Tall Tales - Nicole Dextras

Nicole Dextras ist ursprünglich Bühnen- und Kostümdesignerin, arbeitet aber inzwischen als selbständige Künstlerin mit eigenem Atelier in Vancouver. Ihre Werke entstehen in Zusammenarbeit mit der Natur. So widmet sie sich im Sommer den Pflanzen und im Winter dem Eis. Wie in ihrer Serie Castaway, aus dem das eingefrorene Kleid stammt.

Lorenzo Nanni

http://www.lorenzonanni.com/
Seide und Perlen / Lorenzo Nanni

Die gestickten Arbeiten des Italieners Lorenzo Nanni erinnern an organisches Material, wie durchblutete Hautschichten. Der in Paris lebende Künstler beschäftigt sich in seinen Arbeiten – aus Seide und Perlen bestehend – mit der menschlichen Anatomie.

Quilt für eine Wiege

https://collection.cooperhewitt.org/objects/18408247/
Crib Quilt / um 1900 / Cooper Hewitt Collection

Ergänzend zum WERKTEXT Heft «kariert»: Der um 1900 datierte Quilt aus Amerika bestehend aus verschieden karierten Quadraten, die abwechselnd mit hellen Stoffresten aufgenäht worden sind.
Interessiert? Hier erfahren Sie Näheres zum WERKTEXT.

Sakiori

http://art.famsf.org/linden-bag-containing-saki-ori-balls-2013441
Linden Sack mit Sakioriknäueln 1873 / 
Fine Arts Museums of San Francisco

In Japan spielt Wiederverwertung und Reparatur aus Tradition eine grosse Rolle. So gibt es etwa ein Gewebe aus fein gerissenen Streifen alter Kleider – Sakiori genannt. Das Bild zeigt einen geflicketen Sack aus Linde von 1873, der mit aufgerollten solcher Streifen gefüllt ist. Sie werden in eine Kette aus Baumwolle eingewoben.

Einhorn

http://www.metmuseum.org/art/collection/search/467641
 Das Einhorn wird getötet und in die Burg gebracht. (1495–1505) MET

Das Einhorn galt im Mittelalter als das edelste aller Fabeltiere und stand als Symbol für das Gute. Der niederländische Wandbehang um 1500, ist nur einer von vielen aus dieser Zeit, die vom Einhorn erzählen. Besonders beachtenswert ist die Intensität der Farben, die allesamt mit Färbemitteln aus der Natur entstanden sind.

Tilleke Schwarz

http://www.tillekeschwarz.com/medium/
Tilleke Schwarz / Beware of embroidery 1993

Die niederländische Textilkünstlerin Tilleke Schwarz (*1946) bestickt Leinen nahezu zeichnend mit kleinen Bildern, Symbolen, traditionellen Zeichen und Schrift, was ihrem Werk Poesie verleiht.

Flicken

https://collection.cooperhewitt.org/objects/18616537/
Darning Sampler 1836 / Cooper Hewitt Collection

Das Mustertuch von 1836 ist ein tolles Beispiel zur Kunst der textilen Reparatur. Anstelle von diskreter Schadensbehebung, werden abgewetzte Stoffstellen und Löcher mit Zierstichen in Seide aufgepimpt. Das Flicken von Textilien war früher eine übliche Haushaltsbeschäftigung, weil es viel preiswerter war, als sich neue Kleidung zu leisten. Die billige und bedenkliche Form der Textilproduktion wäre heute eigentlich Grund genug, seine Kleidungstücke wieder zu reparieren.

Raubdrucken

Paris Heart Gym Bag / Motiv: Nähe Porte de Bagnolet

raubdruckerin ist ein experimentelles Street-Printing-Projekt, das bereits seit 2006 Details der urbanen Textur ausgesuchter Städte auf Streetwear, Stoffe und Papier druckt und somit als ein persönliches Stück der Identifikation der Träger*innen auszeichnet. Gedruckt wird mit der Hand: auf Kanaldeckeln, Abluftgittern und sonstigen Reliefen, die die Infrastruktur der Stadtlandschaft hergibt. Dabei gilt der öffentliche Raum als Druckwerkstatt und Bühne für ausgefallene Motive, die im Alltag als solche gerne übersehen werden. Ein Abdruck der Stadt, der die Hektik der Massenproduktion wegnimmt und zudem ein einzigartiges Souvenir an den Leib der Menschen heftet.  

Horizontale und Vertikale

#1808 Kariert / von Tartan, Argyle, Kente und mehr

Das Heft vom 7. September beschäftigt sich mit Kariertem. Wirft einen genaueren Blick auf das Zusammenspiel der Horizontalen und Vertikalen und stellt das eigene Erfahren durch einfache Gestaltungsprojekte in den Fokus…

Interessiert? Hier erfahren Sie Näheres zum WERKTEXT.

Karin Holmberg

 Munkjacka «Kulla» von Karin Holmberg

Das bestickte Hoodie stammt aus dem Buch «Karins Broderier» (Karins Stickereien) der schwedischen Textilerin Karin Holmberg. Das Muster ist von den Trachten des Dorfs Dala-Floda inspiriert. Das Buch ist auch auf Englisch unter dem Titel «Scandinavian Stitch Craft» erhältlich. 

Agavenadel

Wie praktisch! In Mexiko gilt die Agave als Wunderpflanze, kann man sie doch für so Vieles nutzen. Abgesehen von ihrer heilenden Wirkung, eignen sich ihre Fasern u.a. zur Papierherstellung und für Seile. Die Azteken haben ihre Dornen mitsamt Fasersträngen abgelöst und zum Nähen verwendet. Deshalb wird die Agave manchmal auch «The Needle and Thread Plant» genannt.

Weitere Nadeln im WERKTEXT-Heft «Nadel & Stich».

Färben mit Gemüse


Beispiel aus dem Auftrags-Artikel für manuell «Farbe und Färben» 03/2018.
Wen das Bild von dampfenden Kupferkesseln über offenem Feuer davor abschreckt mit Pflanzen zu färben, sollte der leichten Variante am eigenen Kochherd unbedingt eine Chance geben. Küchenabfälle wie Rote Bete- und Zwiebelschalen, äussere Rotkohlblätter, Avocadokerne und Auftauflüssigkeit gefrorener Heidelbeeren sind nur einige Beispiele für erste Versuche. Ist dann einmal der Einstieg geschafft, findet das sensibilisierte Auge nahezu überall interessante Färbemittel.

Jillian Tamaki

The Secret Garden / 2011 / Penguin Threads / Jillian Tamaki

Die kanadische Illustratorin Jillian Tamaki hat für den Penguin Verlag 2011 drei Buchumschläge mit Stickereien gestaltet. Dafür benötigte sie 2 Monate. Die drei Bücher «The Secret Garden», «Black Beauty» und «Emma» sind im Prägedruck erschienen, was die gedruckte Stickerei plastisch erscheinen lässt.

Bast

 Raffia / Raphia Stoff Afrika, Kuba / 20. Jh. / Brooklyn Museum

Beispiel aus dem WERKTEXT Heft «Rinde» WT1706.
Bast ist das lebende Gewebe unter der Borke von Bäumen und anderen verholzten Pflanzen. Bastfasern von Bäumen wie z.B. Eiche, Linde, Weide und Ulme wurden bereits in der Steinzeit für grobe Geflechte, Netze, Schnüre, Seile und Textilien genutzt. Dafür wird der Bast entweder in einzelne feine Faserstränge zerteilt, die verwoben werden können (Raphia Stoff) oder er wird gewässert und mit einem hölzernen Schlegel so in die Breite geklopft, dass eine Art Papier entsteht (Tapa und Kapa Stoff). In Afrika werden die Muster auf den Stoff gestickt und in der Südsee gemalt.

Bojangi 보자기

Bojangi aus Seide / 1950-1960 / Asian Art Museum

Ein Bojangi ist ein traditionelles koreanisches Verpackungstuch. Es ist für gewöhnlich quadratisch und mit Patchwork-Technik aus Seide oder Ramie genäht. Es gibt auch bestickte Bojangis, die als Subo bezeichnet werden, während Patchwork-Bojangis auch Chogak Bo heissen. Nach traditionellem koreanischen Volksglauben, soll in eingewickelten Gegenständen das Glück gesichert sein.

Samuel Sinfield

Samuel Sinfield aus Moulsoe. England | Buckinghamshire County Museum

Dieses Bild zeigt den englischen Bauern Samuel Sinfield aus Moulsoe in einem für damals typischen Smock gekleidet. Die von Anfang des 18. bis Ende des 19. Jahrhunderts beliebten Arbeitskittel waren reich mit Schmuckfaltenstickerei verziert. Wir kennen diese textile Technik heute kurz als Smok. Die dichten Falten machen den Stoff an gewissen Stellen elastisch und gleichzeitig robust gegen Abnützung, Wind und Wetter.